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2/2007
Einfach für alle - barrierefreies Internet
Neues Abfall-Gebührensystem ab 2010 - EVS fragt Bürger nach ihrer Meinung
Heute knüpft die Entsorgungsgebühr in den Kommunen, in denen der Entsorgungsverband Saar die Einsammlung des Abfalls organisiert, an der Größe des Abfallbehälters - in Kombination mit einem 14tägigen bzw. vierwöchigen Leerungsrhythmus - an.
Ab 2010 - bis dahin laufen noch die alten Verträge mit den Entsorgungsfirmen - soll die Gebühr danach bemessen werden, wie oft ein Behälter im Jahr geleert werden muss (Leerungssystem oder „Ident-System“) oder wie schwer er ist (Verwiegesystem).
Die Entscheidung darüber, welches System zum Einsatz kommen wird, wird in der EVS-Verbandsversammlung getroffen, der alle saarländischen Bürgermeisterinnen und Bürgermeister angehören.
Im Vorfeld der Entscheidung durch die Verbandsversammlung fragt der EVS auch die Bürgerinnen und Bürger, welches der beiden Systeme sie bevorzugen würden.
Unter www.evs-ihre-meinung-zaehlt.de und Coupons, die in der Presse veröffentlicht werden, kann eine entsprechende Rückmeldung erfolgen.
Eindeutiges Votum für die Arbeit des Verbandes - Wirtschaftsplan mit großer Mehrheit verabschiedet
Mit einer Mehrheit von 90 Prozent haben am 24. April die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister des Saarlandes in der EVS-Verbandsversammlung den Wirtschaftsplan 2007 verabschiedet.
Die hier enthaltene sechsprozentige Erhöhung des einheitlichen Verbandsbeitrages für die Abwasserentsorgung war im Vorfeld intensiv in den kommunalen Räten diskutiert worden. Die beiden EVS-Geschäftsführer Karl Heinz Ecker und Dr. Heribert Gisch hatten in diesem Zusammenhang ihr Versprechen gehalten und in allen Gremien, die dies wünschten, umfassend zur Thematik informiert.
Das Novum einer Beauftragung der saarländischen Bürgermeisterinnen und Bürgermeister zur Stimmabgabe durch die Räte, wie es im Kommunalselbstverwaltungsgesetz festgelegt wurde, hatte somit in jeder Beziehung eine erfolgreiche Premiere im Rahmen der EVS-Verbandsarbeit.
Pilot-Kläranlage des EVS mit moderner Membrantechnik - EU-Desk-Officer bestätigten professionelle Realisierung des Projektes
Im Wallerfanger Ortsteil Ihn hat der Entsorgungsverband Saar im August 2006 die Kläranlage Ihn fertiggestellt, bei deren Konzeption eine hochmoderne Membrantechnik zum Einsatz kam. Die Kläranlage reinigt die Abwässer der Gemeindeteile Leidingen und Ihn bis hin zur Brauchwasserqualität. Auf Grund ihres Prototyp-Charakters wird der Bau der Kläranlage mit EU- und Landesmitteln gefördert.
Am 2. Mai überzeugten sich Vertreter der EU-Kommission vor Ort vom korrekten Fortschreiten des im Rahmen des EU-LIFE-Programmes geförderten Projektes. Technical Desk Officer Piotr Grzesikowski und Financial Desk Officer Tommy Sejersen begrüßten bei dieser Gelegenheit die Initiative des EVS, ein solch zukunftsweisendes Projekt zu realisieren und zeigten sich sehr zufrieden mit der professionellen Umsetzung des Anlagenkonzeptes.
Die Investitionskosten für die Membran-Kläranlage Ihn liegen bei rund 2 Millionen Euro, wobei rund 370.000 Euro aus EU- und 745.000 Euro aus Landesmitteln finanziert werden.
Der EVS zu Gast im "Presseclub Saar"
Am 18. April waren die EVS-Geschäftsführer Karl Heinz Ecker und Dr. Heribert Gisch zu Gast im „Presseclub Saar“. Diejenigen unter den Gästen, die noch nicht wussten, was alles dazu gehört, um Abfall und Abwasser eines ganzen Bundeslandes zu entsorgen, waren am Ende der Veranstaltung um einige Einblicke reicher.
Selbstverständlich standen aber - moderiert von SZ-Redakteur Guido Peters - auch aktuell diskutierte Themen rund um Abfall- und Abwasserentsorgung auf dem Programm.
Fazit der Veranstalter wie auch der EVS-Spitze: Der „Presseclub Saar“ ist ein gutes Diskussionsforum für Themen, die eine breite Öffentlichkeit bewegen.






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