7/2008

Ihre Meinung ist gefragt: Wie sehen Sie den EVS?

Der EVS lädt die saarländischen Bürgerinnen und Bürger ein, in der Zeit vom 27. Oktober bis zum 5. November 2008 an einer Meinungsumfrage zur Bekanntheit des Verbandes und seiner Aufgaben sowie zur Zufriedenheit mit seinen Dienstleistungen über eine Internetplattform teilzunehmen.

 

Die Umfrage-Plattform erreichen Sie über diesen Link:

 

http://online.baces.uni-bamberg.de/uc/evs_saar

 

 

Stellungnahme zum Bericht in der Saarbrücker Zeitung vom 24.10.2008: "Auch EVS spekuliert mit Millionen"

Professionelles Kreditmanagement entlastet Gebührenhaushalt enorm

Darstellung in der Saarbrücker Zeitung falsch und verantwortungslos

 

Anders als im Bericht von Gerhard Franz vom 24. Oktober zu lesen handelt es sich bei dem flexiblen Kreditmanagement des EVS um eine kluge Vorgehensweise, die absolut gängig und korrekt ist – zahlreiche Verbände und Kommunen und auch die saarländische Landesregierung verfahren genauso.

 

Viele Bürgerinnen und Bürger werden es kennen, wie sehr man sich ärgert, wenn man zu einem ungünstigen Zeitpunkt feste Kredite abgeschlossen hat und dann zusehen muss, wie günstig sich das Zinsniveau später entwickelt, man aber keine Einflussmöglichkeit mehr hat. Eine solche Vorgehensweise kann sich der EVS – wie jede andere Institution oder Kommune, die Verantwortung für Gebührengelder trägt - nicht leisten. Oder um das Handelsblatt vom 2. Mai 2006 zu zitieren: „Wer keine Derivate (Überbegriff für Zinsinstrumente) nutzt, ist ein Spekulant.“

 

Es muss daher Ziel für den EVS sein, statt ausschließlich fester Zinsverträge auch flexible Instrumente zur Anwendung zu bringen, die es ermöglichen, auch sehr kurzfristig auf Entwicklungen des Marktes reagieren zu können. Diese Vorgehensweise hat dem Gebührenhaushalt des EVS seit 2003 Einnahmen in Höhe von 16,5 Millionen Euro gebracht.

 

Insgesamt handelt der EVS bei seinem Kreditmanagement nach dem Grundsatz der Sparsamkeit und Wirtschaftlichkeit – und dazu gehört zwangsläufig auch, sich um das jeweils bestmögliche Zinsniveau zu bemühen.

 

Anders als die von Gerhard Franz zum Vergleich genannten Verlierer-Kommunen hat der EVS zu keiner Zeit „Zinswetten“ abgeschlossen, was zeigt, dass der Redakteur noch nicht einmal die Grundbegriffe dessen, was er behandelt, verstanden hat. Gleiches gilt für den Begriff „Swap“: bei den vom EVS getätigten Swaps handelt es sich lediglich um einen Zinstausch.

 

Erschreckend ist es einmal mehr, wie sehr Redakteur Gerhard Franz geradezu darauf wartet, den EVS in der Krise sehen zu können. Mit sachlicher Berichterstattung hat das – mal wieder – nichts zu tun. Hätte Herr Franz daran Interesse gehabt, hätte er die Einladung des EVS zu einem intensiven inhaltlichen Gespräch sicher angenommen. Und dass hier Informationsbedarf besteht, kann der Kundige aus jeder Zeile lesen.

Inbetriebnahme der sanierten Kläranlage Saarbrücken-Jägersfreude. Modernste Abwassertechnik für 56.000 Bürgerinnen und Bürger

Von September 2005 bis Mai 2007 wurde die 1989 in Betrieb genommene Kläranlage Saarbrücken-Jägersfreude umfangreich saniert und erneuert, da ihre Reinigungsleistung nicht mehr den heute geltenden gesetzlichen Anforderungen entsprach. Die Baumaßnahme beinhaltete im Wesentlichen den Neubau der biologischen Anlagenstufe.

 

Dazu wurden sechs Sequencing-Batch-Reaktoren (kurz: SB-Reaktoren), ein zusätzlicher Schlammbehälter sowie ein Zwischenpumpwerk errichtet und die Gebläsestation erweitert.

 

Die Kläranlage Jägersfreude ist eine der größten SBR-Anlagen in Deutschland. Die 6-straßige Ausführung macht sie darüber hinaus als kommunale Abwasseranlage einzigartig.

 

In der frisch sanierten Kläranlage, die im Rahmen eines „Tages der offenen Tür“ am 25. Oktober offiziell in Betrieb genommen wurde, werden die Abwässer aus Friedrichsthal, Sulzbach, Altenwald, Hühnerfeld (teilweise), Neuweiler und Schnappach gereinigt. Hinzu kommt der Stadtbezirk Dudweiler mit den Stadtteilen Dudweiler (Nord und Süd, Flitsch, Kitten, Pfaffenkopf, Geisenkopf, Wilhelmshöhe-Fröhn), Jägersfreude und Herrensohr. Insgesamt ist die Kläranlage Saarbrücken-Jägersfreude auf 56.000 Einwohnerwerte (Summe aus angeschlossenen Einwohnern sowie Industrie und Gewerbe) ausgelegt.

 

Eine Informationsbroschüre zur Kläranlage Jägersfreude steht im Internet unter www.evs.de/ „Infomaterial“ zum Download bereit und kann kostenlos beim EVS angefordert werden (Tel. 0681/5000-620).

 

Grenzüberschreitend: Bau der Kläranlage Perl-Besch kommt gut voran

Im Zeitplan liegen die Arbeiten für den Bau der Kläranlage Perl-Besch, eine der letzten großen neu zu bauenden Kläranlagen im Saarland. Die erste Bauphase

ist nahezu abgeschlossen. Beim Bau der Kläranlage Perl-Besch handelt es sich um ein länderübergreifendes Projekt.

 

Die Kläranlage Perl-Besch wird die Abwässer von Remich, Wellenstein und Schengen auf luxemburgischer sowie Nennig, Perl, Besch, Oberperl und Sehndorf

auf saarländischer Seite reinigen und liefert so einen wichtigen Beitrag zur Entlastung der Mosel.

 

Ausgelegt ist die Kläranlage, die auf einem 17.000 Quadratmeter großen Areal des ehemaligen Industriegebietes in Perl-Besch errichtet wird, auf umgerechnet 23.000 Einwohnergleichwerte. Davon entfallen rund 15.200 auf die drei luxemburgischen Moseltal-Gemeinden und 7.800 auf die saarländische Seite.

 

Fachforen in der Europäischen Akademie Otzenhausen

Am 11. und 12. November 2008 finden in den Räumen der Europäischen Akademie Otzenhausen die alljährlichen Fachforen des EVS statt.

 

Am 11.11. werden sich Fachleute der Abfallwirtschaft, am 12.11. ein breites Fachpublikum aus dem Abwasserbereich in Otzenhausen zu interessanten Vorträgen und angeregten Diskussionen treffen.

 

Programm Abfall-Forum

Programm Abwasser-Forum