EVS Wertstoff-Zentrum Blieskastel: Heute Vertragsunterzeichnung im Blieskasteler Rathaus
Auf Hochtouren laufen die Vorbereitungen für die Wertstoff-Zentren, die der Entsorgungsverband Saar in diesem und im nächsten Jahr eröffnen wird. Die Standorte für die Wertstoff-Zentren des EVS wurden so gewählt, dass für jeden Bürger ein Wertstoff-Zentrum in gut erreichbarer Nähe liegt. Der Bau der EVS Wertstoff-Zentren kann jeweils mit bis zu 350.000 Euro bezuschusst werden. Bis zu 230.000 Euro fließen jährlich als Betriebskostenzuschuss an jedes Wertstoff-Zentrum des EVS.
Als eine der ersten Kommunen unterzeichnete am 13. Januar die Stadt Blieskastel gemeinsam mit dem Entsorgungsverband Saar einen öffentlich-rechtlichen Vertrag, in dem alle wesentlichen organisatorischen und finanziellen Regelungen festgehalten sind.
„Die EVS Wertstoff-Zentren werden in einem einheitlichen sehr hohen Standard angelegt und können jeweils von allen Saarländerinnen und Saarländern genutzt werden. Darüber hinaus geht die EVS-Geschäftsführung davon aus, dass sich auch die Kommunen, die eigene Wertstoffhöfe betreiben, der Forderung des EVS nach einer Öffnung aller Wertstoff-Zentren für jeden Bürger nicht verschließen werden“, so EVS-Geschäftsführer Karl Heinz Ecker.
An 18 Standorten wird es EVS-Wertstoff-Zentren geben. Eingebunden in das Angebot werden auch die bestehenden Wertstoff-Zentren, die entsprechend aufgerüstet werden.
„Unsere Wertstoff-Zentren sind das ideale Gegenstück zum ab 2011 geltenden mengenabhängigen Abfall-Gebührensystem, denn sie ermöglichen es den Bürgern, die Abfallmenge in ihrer Grauen Tonne deutlich zu reduzieren“, so EVS-Geschäftsführer Dr. Heribert Gisch.
