EVS Wertstoff-Zentrum Köllertal: Vertragsunterzeichnung im Rathaus Riegelsberg
Unter Hochdruck laufen die Arbeiten an einem flächendeckenden Netz von EVS Wertstoff-Zentren.
Am 07.06.2010 unterzeichneten die in einem Zweckverband zusammen geschlossenen Köllertal-Gemeinden Riegelsberg, Püttlingen und Heusweiler gemeinsam mit dem Entsorgungsverband Saar einen öffentlich-rechtlichen Vertrag, in dem alle wesentlichen organisatorischen und finanziellen Regelungen für den Standort Riegelsberg festgehalten sind.
Der 2.200 Quadratmeter umfassende Wertstoffhof Köllertal im Industriegebiet am Mühlengarten (Walpershofen) wird zum EVS Wertstoff-Zentrum Köllertal aufgerüstet, was bedeutet, dass der bestehende Wertstoffhof auf den komfortablen Standard gebracht wird, der allen EVS Wertstoff-Zentren zugrunde liegen wird.
Die Planungen für die nötigen Umbaumaßnahmen – insbesondere zum Bau einer Rampe, die das Befüllen zahlreicher Container sehr erleichtert - laufen bereits.
Alle Beteiligten gehen davon aus, dass die aktuellen Nutzungszahlen von 300 – 400 Anlieferungen pro Woche durch die Optimierung des Angebotes nochmals deutlich gesteigert werden können.
Die Standorte für die EVS Wertstoff-Zentren wurden so gewählt, dass für jeden Bürger eines in gut erreichbarer Nähe liegt.
Der Bau der Wertstoff-Zentren kann jeweils mit bis zu 350.000 Euro bezuschusst werden. Bis zu 230.000 Euro fließen jährlich als Betriebskostenzuschuss an jedes Wertstoff-Zentrum des EVS.
An 18 Standorten wird es EVS-Wertstoff-Zentren geben. Eingebunden in das Angebot werden auch die bestehenden Wertstoff-Zentren, die wie im Fall des Standortes Riegelsberg entsprechend aufgerüstet werden.
„Die EVS Wertstoff-Zentren werden in einem einheitlichen sehr hohen Standard angelegt und können jeweils von allen Saarländerinnen und Saarländern genutzt werden“, so EVS-Geschäftsführer Dr. Heribert Gisch.
„Unsere Wertstoff-Zentren sind das ideale Gegenstück zum ab 2011 geltenden mengenabhängigen Abfall-Gebührensystem, denn sie ermöglichen es den Bürgern, die Abfallmenge in ihrer Grauen Tonne deutlich zu reduzieren“, so Gischs Amtskollege Karl Heinz Ecker.
Bürgermeister Klaus Häusle, der auch Verbandsvorsteher des Köllertaler Wertstoffhofes ist, begrüßt dieses weitere Serviceangebot für die Köllertaler Bürger.
